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Das Scivias-Institut für Kunst und Spiritualität e.V. versteht sich als eine Gemeinschaft der Lehrenden und der Lernenden. Als gemeinnütziger Verein, arbeitet das Institut grundsätzlich ökumenisch und interreligiös und strebt danach den aktuellen gesellschaftlichen und fachlichen Diskurs in Theologie, Kunstszene und Wissenschaft aufzugreifen und aktiv daran teilzunehmen.

Seinen Namen verdankt das Scivias-Institut dem visionären Hauptwerk Hildegards von Bin­gen (1098-1179) „sci vias lucis - Wisse die Wege des Lichts“. Es sieht sich damit dem mysti­schen, prophetischen, medizinischen, schriftstellerischen und musikalischen Erbe der „Sehe­rin vom Rhein“ verbunden, hat dies jedoch nicht allein zum Inhalt. Vielmehr bezieht es die Aufforderung Wisse die Wege auf die spirituelle Wegsuche unserer Zeit. Dabei geht die Vision des Scivias-Instituts davon aus, dass spirituelle Suche und kreatives Tun grundlegend zusammengehört und integriert werden will.

Für die methodische Arbeit des Instituts sind daher künstlerische und therapeutische Methoden aus Tiefenpsychologie, humanistischer Psychologie, Psychodrama, Bibliodrama, Kunstpädagogik, Musikpädagogik, Theaterpädagogik wichtig, sowie vielfältige Formen spiritueller Praxis wie Herzensgebet, Zen-Meditation, Yoga, Tai Chi u.a., d.h. Wege auf denen Menschen heute nach "ihrer Spiritualität" suchen.

Dabei macht es sich das Institut zur Aufgabe, mit seinen Mitgliedern Kurse zu entwickeln und anzubieten, die der künstlerischen und spirituellen Persönlichkeitsentfaltung dienen. Dies entspricht dem Konzept der Ko-Konstruktion, des Lernens durch Zusammenarbeit. Bei diesem Ansatz aus der Kunstpädagogik geht es um Wahrnehmung, nämlich um das Wahrnehmen von Dialogen sowie um das Gestalten und Ausgestalten von Interaktionen. Kurz gesagt: Das Scivias-Institut will ein Programm nicht nur für Sie, sondern vielmehr mit Ihnen (und mit Ihren Kindern) machen.

Das Scivias-Institut für Kunst und Spiritualität ist ein überregional arbeitendes Institut, das im Rheinland zwischen Köln, Bingen und Bad Kreuznach lokalisiert ist. "Köln steht dabei für Kunst, Bingen für Mystik und Bad Kreuznach für Wellness!" (Annette Esser). Tagungen, Retreats, Wanderungen u.a. können in diesen Städten und an anderen Orten sein.

Neuer Vorstand ab Mai 2016

Auf der Mitgliederversammlung am 29.05.2016 wurde ein neuer Vorstand gewählt:

Dr. Annette Esser - erste Vorsitzende

David Profit - stellvertretender Vorsitzender

Heike Hildegard Klaft - Schatzmeisterin

Angelika Fromm - Schriftführerin

Kuratorium

Prof. Chung Hyun Kyung, Associate Professor of Ecumenical Studies at the Union Theological Seminary in New York

Prof. Charlotte Esser, Professorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Dr. Hedwig Meyer-Wilmes, Herausgeberin der Reihe 'Theologische Frauenforschung in Europa',Kleve

Prof. Susan Roll, Associate Professor (Program: Liturgy, Sacramental Theology) at the Saint Paul University in Ottawa

Prof. Ursula Rudnick, apl. Professorin am Institut für Theologie und Religionswissenschaften der Leibniz Universität in Hannover